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Angriff in Würzburg

Angriff in Würzburg

Ein Beitrag aus dem Telegramkanal von Björn Höcke.

Nach der Tat in Würzburg wird in den Medien wieder um die Deutung des Geschehens gerungen. Von Politikern hört man Betroffenheitsbekundungen – unglaubwürdig, jedenfalls aus dem Munde derer, in deren Macht es steht, die Verhältnisse zu ändern. Und es gibt wieder viele »Erklärungen«…

Es interessiert mich nicht, warum der Täter nach Deutschland kam – ob er tatsächlich auf der Flucht war oder hier nur ein besseres Leben suchte. Die Art, wie er die Aufnahme dankte, zeigt: Er gehörte von Anfang an nicht hier hin.

Es interessiert mich nicht, ob der Anschlag islamisch motiviert war oder ob der Täter psychisch krank war. (Nebenbei bemerkt: Ein Mensch, der einen anderen außerhalb einer Notwehrsituation tötet, ist in meinen Augen immer »krank«…)

Jedenfalls war er schon vorher gewaltauffällig und damit eine Gefahr für unsere Gesellschaft. Wir haben wieder einmal bitter erfahren müssen, daß nicht alle Kulturen mit einander kompatibel sind. Wie viele unnötigen Tränen wollen die Deutschen noch vergießen, wie viel blutiges »Lehrgeld« noch bezahlen?

Es interessiert mich nicht, ob einordnende Kommentare zu der schrecklichen Tat jetzt als »Instrumentalisierung« ausgelegt werden, weil es den Verantwortlichen unangenehm ist, daß überhaupt darüber gesprochen wird. Es sind Menschen gestorben. Ein kleiner Junge wurde verletzt und mußte mit ansehen, wie sein Vater niedergestochen wurde.

Diese Menschen könnten jetzt noch leben, wenn die Regierung ihrer Fürsorgepflicht nachgekommen wäre.

»Messerangriff in Würzburg: Passanten hetzen mutmaßlichen Täter…« lautete die Schlagzeile des Münchener Merkur zu den furchtbaren Ereignissen am Freitag [1]. Der somalische Täter als Opfer, die Helfer, die Schlimmeres verhindert haben, als Jäger: Deutsche Journalisten kommen aus ihrer Rolle nicht heraus. In vorauseilendem Gehorsam beginnen sie mit der Relativierung eines furchtbaren Attentats, während der aufmerksame Leser bereits ein Muster erkennt: Hier soll wieder einmal Schadensbegrenzung betrieben werden.

Mit jedem neuen Messermord wird die Verantwortungslosigkeit der etablierten Asylpolitik, hinter der seit Jahrzehnten alle relevanten Parteien (umbenannte SED, SPD, Grüne, FDP, CDU, CSU) stehen, offenbar. Aber es wäre zu einfach, die Schuld bei ihnen allein zu suchen. Die das Establishment anführende Kanzlerin, die durch »grüne« Klimathemen junge Wähler anzusprechen sucht, beweist, daß sie durchaus an der öffentlichen Meinung interessiert ist. Die offiziellen Medien sind hierbei ihr mächtigster Verbündeter.

Presse und öffentlich-rechtliche Sender haben sich mehrfach dazu bekannt, ihren Informationsauftrag gegen die »richtige Haltung« getauscht zu haben. Und zu dieser Haltung gehört es, jede Form von Migration nur in positivem Licht zu zeigen. Und so folgt die Berichterstattung über durch Migranten begangene Straftaten stets dem gleichen Muster: Die Identität des Täters wird verschwiegen, man warnt vor voreiligen Schlüssen. Dann, wenn über die sozialen Medien der tatsächliche Tatablauf offenbar wird, wird per Blitzdiagnose verkündet, der Täter sei »psychisch krank« und daher nicht verantwortlich für seine Tat.

Die Medien als Volkserzieher sehen allerdings kein Problem darin, ihre deutschen Leser unter den Generalverdacht der Fremdenfeindlichkeit zu stellen. Das niemals bewiesene Narrativ der »Chemnitzer Hetzjagden« wirkt nach: Das Mitgefühl mit den Opfern und die Sicherheit der Bürger treten hinter der Angst zurück, die Tat könne »von rechts instrumentalisiert« werden. Anstatt die Muster hinter den Morden näher zu beleuchten, werden die Taten zu einem Imageproblem erklärt.

Der größte Feind bei diesem Unterfangen sind die sozialen Medien, die aus diesem Grund zunehmend zensiert und dämonisiert werden. Denn dort entziehen sich die Bürger der offiziellen Berichterstattung und teilen Videoaufnahmen und Augenzeugenberichte, aus denen der tatsächliche Ablauf der Attentate offenbar wird. Auch wenn etwa die »Grüne Jugend« verzweifelt versucht hat, dem durch Appelle entgegenzuwirken, die Zeugen lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Unter dem Vorwand, »Haß und Hetze« zu unterbinden, läuft auch bei Facebook die Zensurmaschinerie an – die Verbreitung von Fakten wird kriminalisiert. Sogenannte »Faktenfinder«, wie etwa das Netzwerk »Correctiv«, das vorgibt, neutral zu agieren, beeilen sich, Informationen in öffentlich geteilten Beiträgen zu verschatten. Dabei wurde schon in der Corona-Krise offenbar, wie oft als »falsch« gekennzeichnete Informationen letztlich doch der Wahrheit entsprachen.

Dabei ist es wohl gerade den sozialen Netzwerken zu verdenken, wenn Merkels willige Medien schließlich doch Schritt für Schritt die Fakten preisgeben müssen. Auch wenn sie wiederholt betonen, wie unklar das Tatmotiv noch sei: Es wird immer deutlicher, wie gezielt der somalische Täter auch in diesem Fall vorging – was keineswegs zur These der psychischen Erkrankung paßt. Er griff gezielt hauptsächlich Frauen an und wußte auch genau, wie er die größtmöglichen Verletzungen verursachen konnte. Damit folgte er schon vor einiger Zeit in islamistischen Netzwerken veröffentlichten Aufrufen, sich einfach zu beschaffende Waffen nutzbar zu machen.

Bürger, deren Einschreiten als Hetzjagd auf den Täter diskreditiert wird – damit betreiben die Medien aktive Vertuschungspolitik. Ihre Aufgabe wäre es, Tathintergründe sachlich aufzudecken und somit Präventionsarbeit zu leisten. Stattdessen sehen sie ihre Aufgabe darin, kritische Fragen zu unterdrücken und machen es Angela Merkel leicht, ihre verhängnisvolle Einwanderungspolitik weiter zu betreiben. Die Kanzlerin kann auf ein Heer williger Helfer vertrauen. Jedoch gilt: Jeder Mensch, der die Weltgeschichte studiert hat, weiß, daß man nur bei Ebbe übers Meer laufen kann.

[1] Nach Protesten zahlreicher Bürger hat der Merkur die Schlagzeile inzwischen geändert: „Würzburg: Menschenmenge folgt mutmaßlichem Mörder durch die Straßen.“

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/wuerzburg-taeter-messer-ffp2-maske/

Ein Schnappschuß aus dem Video, auf dem der Messerstecher von Würzburg zu sehen ist, könnte ikonisch für dieses Jahr stehen: Es ist dieser Moment, in dem Abdirahman J. mit seinem langen Messer an einer großen Regenbogenfahne vorbeiläuft.

Kurz darauf folgt in diesem Zeitdokument die Szene, in der sich ein Mann dem Mörder todesmutig entgegenstellt und ihn mit seinem Rucksack als Schutz aufzuhalten versucht. Sein Eingreifen ermutigt schließlich auch andere Passanten, sich zu beteiligen und es gelingt ihnen, den Attentäter in einer Seitengasse festzuhalten, bis die Polizei eintrifft.
Dieser Mann, so stellt sich später heraus, heißt Chia Rabiei – und ist ein aus Iran stammender Kurde. [1]

Das erinnert an den Terroranschlag von Wien im November: Hier waren es türkischstämmige Kampfsportler, die geistesgegenwärtig einen schwer verletzten Polizisten aus der Schußlinie des islamistischen Terroristen gezogen haben.
Warum ist das in diesem Zusammenhang erwähnenswert? War es nicht Zufall, daß der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war?
Oder anders gefragt: Wie wahrscheinlich wäre die Vorstellung, daß ein Deutscher ohne ausländische Wurzeln einen Angriff gewagt hätte?
Wenn so etwas passiert, schauen viele Deutsche weg oder dokumentieren es bestenfalls aus der Ferne mit ihrem Handy. Sie wollen nicht in die Sache mit hineingezogen werden oder fürchten, daß sie anderenfalls als »Rassisten« gelten, wenn sie die Hand gegen einen Dunkelhäutigen erheben – und sei es jemand, der vor ihren Augen Morde begangen hat.
Diese moralische Beißhemmung hat mit einer inzwischen über mehrere Generationen andauernden aggressionsfernen Prägung zu tun, der wir auf der einen Seite eine lange Zeit eines (relativen) gesellschaftlichen Friedens verdanken. Gewalt kommt zwar auch in unserer Gesellschaft vor, sie ist aber allgemein geächtet und das Leben ist nicht so sehr von Gewalt geprägt, wie das bei früheren Generationen der Fall war – und in den meisten außereuropäischen Ländern noch heute der Fall ist.
Der Schutz unserer Sicherheit ist in unserer Gesellschaft institutionell delegiert worden. Unter besonderen Voraussetzungen dürfen Polizisten Gewalt ausüben. Aber auch die Akzeptanz dafür schwindet.
Das ist zunächst einmal eine schöne zivilisatorische Errungenschaft, allerdings macht uns das auf der anderen Seite als Gesellschaft sehr verwundbar. Und heute, da wir durch die Massenzuwanderung mit immer mehr jungen Männern mit einschlägigen Gewaltbiographien konfrontiert werden, wirken wir Deutschen angesichts der Bedrohung schwach und wehrlos.

Die Nothilfe, die Rabiei geleistet hat, ist in seiner Kultur eine Frage der Ehre. Er hat damit weitere Opfer verhindert, denn niemand weiß, wie lange der Messermörder noch sein Unwesen getrieben hätte, wäre er nicht an dieser Stelle aufgehalten worden.

Und genau dieser Ehrbegriff könnte ausschlaggebend für den Täter gewesen sein, warum er gezielt nur Frauen angegriffen hat. Inzwischen ist bekannt geworden, daß Abdirahman J. Sympathien für den »Islamischen Staat« hegt. [2] Vor diesem Hintergrund ist nicht unwahrscheinlich, daß Haß und Verachtung gegen eben jene freie und tolerante Gesellschaft, die ihn aufgenommen und versorgt hat, Motivation für seine Taten waren. Und daß die Wahl seiner Opfer uns als Gesellschaft demütigen sollte: Die verweichlichten Deutschen können nicht einmal ihre Frauen schützen… Und so tragen ausgerechnet unsere Toleranz, unsere Friedfertigkeit und die mangelnde Konsequenz erst zum Entstehen der abgrundtiefen Verachtung bei, die uns nun in Form von Morden entgegenschlägt.

[1]https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wie-ein-kurde-den-attentaeter-von-wuerzburg-konfrontierte-17409822.html?fbclid=IwAR3X7P5i3TUWLI9emR22kwjXACPzfMDRN1sXk8eJR2U4X4weqM9FTyoH6j4

[2]https://www.bild.de/bild-plus/news/inland/news-inland/nach-horrortat-in-wuerzburg-polizei-findet-isis-material-in-heim-des-messer-kill-76888190,view=conversionToLogin.bild.html?source=b023_control.default.h.aufmacherblock-oben-.1.76888190&fbclid=IwAR1Ey8q13Gh_cD8tA4gjcjTDM-ctBdQUpj-2ArB7MDZ17CxMDar-H2UVba4

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