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TREND Februar 2021: Der Ehrenvorsitzende wird Achtzig

Verehrter Leser,

Was wäre die AfD ohne Alexander Gauland? Der Bismarck der AfD hat unsere Partei durch die erste Jahre und die manchmal fast unerträglichen Streitigkeiten und Machtproben geleitet. Er hielt Wacht am Rhein, während die Führung von Bernd Lucke über Frauke Petry zu Jörg Meuthen und Tino Chrupalla transferiert wurde.

Einen gärigen Haufen nannte uns Alexander Gauland. Diese Bezeichnung vereint Kritik an und Respekt vor unserer Partei und Ihren Mitgliedern, deren Herzen für Deutschland schlagen und die mit Herzblut für den besten Weg der Alternative für Deutschland ringen.

Alexander Gauland hat für unsere Partei und unser Vaterland viel geleistet. So wie viele von uns war er dabei mal zuversichtlich, mal am Rande des Verzagens. Ihn zeichnet aus, daß er trotzdem nicht den Weg des geringsten Widerstandes geht, sondern sich stets schützend vor seine Partei und unseren legitimen Protest auf der Straße stellt. Er hat sich den Status als Ehrenvorsitzender redlich verdient. Er führt nicht, weil er ein Amt hat, sondern er hat ein Amt, weil er führen kann.

Als Alexander Gauland in Braunschweig beim Patt zwischen Georg Pazderski und Doris von Sayn-Wittgenstein in die Bresche sprang und selbst das Führungsduo mit Jörg Meuthen bildete, zeigte er Mut und Beharrlichkeit trotz der lebensalterbedingt nachlassenden Energie.

Als Parteimitglieder und Funktionäre, die sich nicht politisch bestechen lassen und die aktiv an der Ausrichtung unserer Vaterlandspartei mitwirken wollen, sind wir dazu aufgerufen, in die großen Fußstapfen unseres Ehrenvorsitzenden zu treten und uns weiterhin mit Mut zur Wahrheit zu engagieren und unsere Arbeit immer weiterzuentwickeln. So gibt es zum Beispiel das Kompetenz-Netzwerk, das auf seiner Internetseite Kompetenz-Netz.org
Schulungsmaterial zu verschiedenen AfD-Themen und Dialogveranstaltungen für den anstehenden Wahlkampf bereitstellt.

Wir sind Alexander Gauland zu tiefem Dank verpflichtet. Zu seinem achtzigsten Geburtstag wünschen wir ihm alles Gute und die Kraft, mit weiteren Hammerschlägen die Steinmetzarbeiten am alternativen Granitblock fortzusetzen.

Ihr Andreas Wild