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We want to be like America

We want to be like America

Titelbild: Eine Tendenz, die nicht nur in den USA die Verfassung gefährdet (planet_fox via Pixabay)

Amerika hat mit der Ära Trump gezeigt, daß der Bürger den Globalisierungskräften entschlossen entgegentreten kann. Die USA, die Wiege des Kapitalismus, könnte sich auch zur Wiege des wiedererweckten Nationalstaatprinzips entpuppen. Von Trumps Ex-Berater der ersten Stunde Bannon stammt das geflügelte Wort „maximization of citizenship value instead of maximization of shareholder value“ – in verständlichem hieße das: Den Wert der Staatsbürgerschaft erhöhen, statt Aktiengewinne zu maximieren.

Sicherlich: Nicht alles, was Donald Trump und sein Umfeld gemacht haben, ist gut für Deutschland. Zum Beispiel hätten die Deutschen die amerikanische Forderung der Beendigung der Nordstream-2-Pipeline brüsk zurückweisen müssen.
Aber auch dieses Engagement Trumps steht für eine heimatorientierte Politik. Nicht die Interessen von transnationalen oder hypermoralischen Eliten müssen von Staatschefs verfolgt werden, sondern die Interessen des eigenen Volkes.
Auf einen prägnanten Begriff eingedampft, kann man Trumps Politik tatsächlich auf „Amerika First“ verkürzen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Im verschwurbelten und alleine an allgemeinen Menschenrechten ausgerichtetem Streben des Mainstreams wird diese Selbstverständlichkeit zur verdächtigen These und in Deutschland gerät man in den Wirkungskreis des Verfassungsschutzes. Eines Verfassungsschutzes, der weniger die Verfassung schützt, als die Kartellparteien und deren Pfründe.

In Amerika gelang es Trump, einen Paradigmenwechsel einzuleiten, den der nächste Präsident in weiten Teilen nicht umkehren wird.

Seine Grenzschutzpolitik im US-amerikanischen Süden hat Scharen von Menschen von einer Wanderungsbewegung in den vermeintlichen Wohlstand durch eine effektive Grenzbefestigung abgehalten. In gewisser Weise ähnelt diese Politik der australischen No-Way-Politik. Auch zu seinem nördlichen Nachbarn Kanada grenzte sich Trump ab. Kanada, das mit seinem naiven Ministerpräsidenten Trudeau eine Pro-Einwanderungs-Politik auch in Richtung islamischer Gebiete verfolgt. Zum Glück für die Kanadier verfügt Kanada im Unterschied zu Europa über keine Landverbindung zu den unendlichen personellen Weiten des Islambogens und Afrika.

Trump hat den Globalisierern den Kampf angesagt. Und deshalb steht er im Streit zwischen den konservativen Bewahrern von Nationalstaaten gegen die Globalisierungskräfte der Hochfinanz mit One-World-Aktivisten und -Organisationen. Die Alternative für Deutschland und die anderen rechtspopulistischen Parteien in Europa werden sich an die erfolgreiche Politik Trumps anpassen müssen.

Ob ein vom Alter gezeichneter Joe Biden tatsächlich so viele konservative Wähler auf seine Seite ziehen konnte, daß er Trump tatsächlich überflügelt und vernichtend geschlagen hat, will uns vor allem die über Jahrzehnte auf links gebürstete Medienlandschaft weißmachen.

Sicherlich werden einige Konservative wegen der Person Trump die Demokraten gewählt haben. Aber jeder, der Biden gewählt hat, mußte auch gewahr gewesen sein, im Endeffekt auch die verkappte Sozialistin Kamala Harris gewählt zu haben. Ob die Tochter eines auf Jamaica geborenen Wirtschaftsprofessors und einer aus Indien stammenden Biomedizinerin, qua Ethno- und Geschlechtsrabatt ins Amt gehoben, die Erwartungen der US-Amerikaner nach Stabilität und Wohlstand erfüllen wird, bleibt abzuwarten.

Abzuwarten bleibt auch, ob die Wahl, wie die begeisterten Kartellmedien berichten, dazu führen wird, daß am 20. Januar die Amtseinführung von Biden und Harris stattfinden wird. Die Zweifel an der Korrektheit der Wahl sind nicht unerheblich. Insbesondere die hohe Zahl der schwer verifizierbaren Briefwahl-Stimmen läßt einen generalstabsmäßigen Betrug nicht ausgeschlossen erscheinen. Um so besorgniserregender, daß von der Briefwahl auch in Deutschland immer mehr Gebrauch gemacht wird.

Das paßt ins Muster der Vereinzelungsbeförderer. Eine Abschaffung der Präsenz in Parlamenten, Parteien und Protesten vernachlässigt ein menschliches Bedürfnis nach Echtheit und Gemeinschaft. Warum wird vor Gericht und im Standesamt die persönliche Anwesenheit der Parteien verlangt?

Die Ungereimtheiten der Wahl werden von den deutschen Kartellmedien in den Bereich der Verschwörungstheorien verwiesen. Neben dem Nazi-Argument scheint dieses einen Konjunkturaufschwung zu erleben. Zumindest wären Zweifel berechtigt, wenn nach einer nächtlichen Zählpause in mehreren Swing-Staates sich der Trend über Nacht umkehrt. Eine Annullierung der US-Wahl erscheint mir trotz allem eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.
Warten wir’s ab.

Andreas Wild

Dieser und weitere Beiträge erschienen in der TREND-Weihnachtsausgabe 2020. Sie können das Printmagazin bei Staatsreparatur, Jungfernstieg 4 B, 12207 Berlin-Lichterfelde beziehen.

Über den Autor

Andreas Wild

Andreas Wild ist Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Funktionär im Kreisverband Steglitz-Zehlendorf der AfD Berlin und Unternehmer.